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Meine Gedanken zur Fotografie

(Alle Beiträge sind in chronologischer Reihenfolge zu verstehen, neue Beiträge oben)

 

D200 gegen D2X - welche ist die bessere?

Was Fotografen alles passieren kann!

Digital 2 (10/2006)

Festbrennweite oder Zoom 2

Konvertereinsatz

Technische Errungenschaft "VR" oder "IS" Bildstabilisatoren

Große Abbildungsmaßstäbe

Die Nikon D2H in der Naturfotografie

Filmauswahl

Stativ oder nicht ?

Festbrennweite oder Zoom (siehe auch Teil 2 weiter oben)

Anspruchsvolle Knipser

Diafotografie

Digital

 


D200 gegen D2X – welche ist die Bessere?

 

Nach 2 Jahren intensiver Arbeit mit der Nikon D2X kann ich nur sagen, dass diese Kamera für die Naturfotografie wie geschaffen ist. Kann die Nikon D200 ihr in diesem fotografischen Bereich das Wasser reichen, zumal sie ja nur 1/3 ihrer großen Schwester kostet? Dieser Test soll Aufschluss geben.

Die D2X ist mir aufgrund 2-Jähriger intensiver Nutzung wohlbekannt. Viele Eigenschaften und Funktionen dieser tollen Kamera sind mir zur Selbstverständlichkeit geworden, mit den wenigen Macken kann ich gut leben.

 

Gehäuse

Da wird es die D200 nicht leicht haben, dachte ich mir, als ich die Kamera aus ihrer Verpackung befreite. Viel kleiner als die D2X kommt sie daher, liegt aber dennoch überraschend gut in der Hand. Die Belederung macht sie sehr griffig, allerdings löst sie sich auch nach intensiver Nutzung gerne vom, überwiegend aus einer Magnesiumlegierung bestehenden, Gehäuse - ganz so wie bei der D2X und allen seit der F5 produzierten Profimodellen. Die D2X liegt allerdings noch eine Klasse besser in der Hand, was sich vor allem beim Handling mit schweren Profioptiken zeigt. Hier kann das optionale Batteriepack MD-D200 der D200 unter die Arme greifen. Dies setzt allerdings die durchweg gute Gehäusequalität der Kamera nicht fort.

 

Bedienung:

Die Bedienung der 200er ist an die D2X angelehnt, somit kann sie durchaus als preiswertes Backupgehäuse neben ihrer großen Schwester laufen. Die D2X liegt, allein schon wegen ihrer Größe, besser in der Hand.

Ein wenig fummelig gestaltet sich die Umschaltung der Belichtungsmessart. Das ist bei der D2X besser gelöst. Der Umschalter kann aber bei der D200 wegen des eingebauten Blitzgerätes nicht am Prismengehäuse platziert werden.

Dieses Blitzgerät eignet sich durchaus auch für anspruchsvolles Aufhellblitzen, eine Funktion, welche ich in meiner Testphase gerne genutzt habe. Gegenüber einem externen Blitz, wie zum Beispiel dem SB-800, weist es aber doch einige Einschränkungen auf. Der Blitzzwerg reduziert leider die Serienbildgeschwindigkeit  und lässt auch keine Kurzzeitsynchronisation jenseits der 1/250sec. zu. Wie gesagt, leistet er aber im täglichen Gebrauch dennoch wertvolle Dienste.

Bei der Größe des Monitors sind beide Kameras gleichauf, beide weisen eine ausreichende Diagonale von 2,5“ auf. Mit dem Gleichstand ist es allerdings bei der Wiedergabequalität vorbei. Hier kann die D200 punkten, obwohl sie mit ihren 230.000 Bildpunkten 2000 Punkte weniger darstellt als der D2X-Monitor. Sie stellt die aufgenommenen Bilder noch besser dar als beim ohnehin schon sehr guten D2X-Bildschirm, offenbar ein Zeichen dafür, dass es sich bei der D200 um die „modernere“ Kamera handelt.

Dass der Multifunktionswähler an der Kamerarückseite ein wenig kleiner ausfällt, stört nach einer kurzen Eingewöhnungszeit nicht wirklich.

Da stört die Tatsache, dass der, übrigens recht helle, Sucher nur 95% des Bildes zeigt, schon mehr. In Situationen, in denen es um exakte Bildgestaltung geht, habe ich oft den 100%-Sucher der D2X herbeigesehnt.

Für verwöhnte D2X-Fotografen stellt die Akkuleistung der 200er eine mittlere Katastrophe dar. Geht man mit der D2X selbst mit 50% Akkuladung noch auf eine umfangreiche Fotopirsch, würde ich das D200-Usern nicht empfehlen. Zudem arbeitet ihre prozentgenaue Anzeige, entgegen der äußerst genauen D2-X-Anzeige, nicht linear. Besserung kann hier, der oben schon erwähnte Batteriepack MD-D200 schaffen. Er fasst zwei Akkus und verlängert so den Fototag. Schade ist nur, dass es mit dem der D200 beiliegenden Ladegerät nicht möglich ist beide Akkus zeitgleich zu laden.

Leider bietet die D200 keinen eingebauten Okularverschluss, ebenfalls eine ärgerliche Tatsache für einen Fotografen, der nicht immer beim Auslösen mit seiner Stirn am Kamerarücken klebt und somit Fremdlichteinfall den Belichtungsmesser irritieren kann.

Das Belichtungsmeßsystem hat sich als sehr gut erwiesen und gibt keinen Anlass zur Klage. Dass lieber ein wenig knapper belichtet werden soll, gilt auch für die D200, wenngleich ich bei ihr eine minimal kleinere Tendenz zu ausgefressenen Lichtern festgestellt habe.

Der Autofokus ist recht flott, aber nicht ganz mit dem der D2X zu vergleichen. Die AF-Sensoren decken bei der D200 leider auch nur einen kleineren Bereich des Bildes ab. Das macht das Arbeiten nicht gerade leichter.

Die D200 weist keinen Highspeedmodus auf, was mich aber nicht wirklich gestört hat.

 

Bildqualität

Bei der Bildqualität liegen beide Modelle gleichauf. Beide Kameras liefern die von vielen Nikon-Fotografen (und vielen Canonieren) geliebten Farben, wobei die D200 mehr in Richtung bräunlich tendiert, die D2X eine Spur mehr Magenta in ihren Bildern verarbeitet. Auch im Rauschverhalten ähneln sich die beiden Schwestern, so dass auch hier ein Patt entsteht. Bis ISO 400 kann man mit hochwertigen Ergebnissen rechnen, wobei sich störendes Rauschen bei beiden Modellen bei dunklen Grüntönen zuerst bemerkbar macht. In der späteren EBV können Entrauschungstools, am besten selektiv angewendet, diese Erscheinung kompensieren. Die fehlenden 2 MP gegenüber der D2X fallen nicht wirklich ins Gewicht, die Reserven für einen Ausschnitt sind halt ein wenig kleiner. Der oben schon erwähnte Hang zu ausgefressenen Lichtern ist auch bei der D200 vorhanden, allerdings glaube ich hier eine leichte Verbesserung zur D2X auszumachen. Die Unterschiede sind allerdings marginal und  so bleibt diese Eigenschaft, genau wie das Rauschverhalten, als große Verbesserungswünsche für die Zukunft.

 

Fazit

Sieht man über die Akkuschwäche und die anderen Kleinigkeiten hinweg,  empfiehlt sich die D200 auf jeden Fall für den ambitionierten Fotografen oder auch für den Profi. Dies wird durch den vergleichsweise niedrigen Kaufpreis noch untermauert. Auch als Zweitgehäuse zur D2X kann ich die D200 empfehlen, zumal die Bedienung ihrer großen Schwester ähnelt. Das kleinere Gehäuse der D200 ist immer dann angenehm, wenn man nicht das große Reisegepäck mitschleppen will oder muss – und das sind sicherlich  viele Situationen.

 

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Was Fotografen alles passieren kann:

 

 

Mr. & Mrs. Smith konnten keine Kinder bekommen.

Deshalb beschlossen sie, einen Ersatzvater zu bestellen, damit sie eine Familie gründen konnten.

Am Tag als der Ersatzvater erwartet wurde, küsste Mr. Smith seine Frau zum Abschied und sagte: "Also ich gehe jetzt, der Mann müsste bald hier sein." Es war eine halbe Stunde später, als zufällig ein Baby -Fotograf, der von Haus zu Haus zog, an der Tür klingelte, in der Hoffnung auf einen Auftrag. "Guten Morgen Ma am," grüßte er, "ich komme um ...

 

"Oh, sie brauchen nichts zu erklären," schnitt Mrs. Smith ihm aufgeregt das Wort ab, "ich habe sie bereits erwartet."

"Wirklich", staunte der Fotograf,"das ist ja großartig! Wußten sie dass Babies meine Spezialität sind ?"

"Nun, das hatten mein Mann und ich erhofft. Bitte kommen sie herein und

nehmen sie Platz."

Nach einer Weile fragte sie errötend: "Naja, wo sollen wir denn anfangen ?"

"Überlassen sie ruhig alles mir. Ich versuche es gewöhnlich zweimal in der Badewanne, einmal auf der Couch und vielleicht ein paar Mal auf dem Bett. Manchmal ist es auch auf dem Wohnzimmerteppich sehr reizvoll. Man kann sich dort nämlich so wunderbar ausbreiten."

"Badewanne, Wohnzimmerteppich .... ?

Kein Wunder, dass es bei Harry und mir nie geklappt hat."

"Nunja Ma`am, niemand von uns kann jedes Mal einen Erfolg garantieren. Aber wenn wir einige verschiedene Positionen ausprobieren und ich aus 6 oder 7 Winkeln schieße, dann bin ich überzeugt, dass sie von dem Ergebnis entzückt sein werden."

"Du meine Güte, das ist eine Menge!" keuchte Mrs, Smith.

"Sehen sie Ma`am, in meiner Branche sollte sich ein Mann immer Zeit nehmen.

Ich könnte in 5 Minuten `rein und `raus sein, aber dann wären sie mit Sicherheit enttäuscht." "Das wusste ich nicht", sagte Mrs. Smith leise.

Darauf öffnete der Fotograf seine Aktentasche und zog eine Mappe mit Baby-Fotos heraus.

"Diese habe ich oben in einem Bus gemacht", erklärte er.

"Oh, mein Gott !" rief Mrs. Smith und griff an ihre Kehle.

"Und diese Zwillinge hier, gerieten wider Erwarten ganz toll - wenn sie bedenken, wie schwierig es war, mit deren Mutter zu arbeiten !"

"Sie war schwierig ?" fragte Mrs. Smith.

"Ich fürchte ja, schließlich musste ich sie in den Park bringen, um diesen Auftrag ordentlich zu erledigen. - Die Leute standen in Vierer- und Fünferreihen, um einen Blick zu erhaschen."

" Vierer- und Fünferreihen ?"japste Mrs. Smith, die Augen vor Erstaunen weit aufgerissen.

"Ja natürlich, und das für mehr als 3 Stunden. Die Mutter schrie und zeterte herum - ich konnte mich kaum konzentrieren. Und als es zu dämmern begann, musste ich mich mit meinen Schüssen beeilen. Als aber auch noch die Eichhörnchen an meinem Equipment knabberten, musste ich eiligst alles einpacken."

Mrs. Smith lehnte sich nach vorne: "Sie meinen sie kauten an ihrem, . . .. ehm . . . Equipment ?"

"Ja, Ma am, das stimmt. - Nun, wenn sie bereit sind, will ich mein Dreibein aufstellen und wir können sofort mit der Arbeit beginnen."

"Dreibein ?" -

"Natürlich Ma`am, ich benutze ein Dreibein, um mein Gerät darauf zu platzieren. Es ist viel zu schwer um es länger in der Hand zu halten."

Daraufhin fiel Mrs. Smith in Ohnmacht . . . . .

 

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Digital 2

 

Längst hat sich die Fotoindustrie gewandelt. Die digitale Fotografie übernimmt mehr und mehr das Zepter. Längst bin auch ich ganz nach Digitalien umgezogen. Vor einigen Jahren hätte ich mir dies nicht träumen lassen. Nun aber bin ich sehr zufrieden. Sicherlich wird durch das Digitale kein besserer Fotograf gemacht, dennoch wird sich die Technik eines jeden verbessern. Für Fehlbelichtungen und technische Mängel gibt es nun kaum noch Ausreden. Der Verbrauch von Filmmaterial spielt keine Rolle mehr, eine perfekte digitale Welt! Da das Endprodukt heute meist digital ist, bietet diese Technik weitere Vorteile. So wird zum Beispiel das mit Verlusten behaftete Scannen unnötig. Das Bild liegt bereits am Anfang des Workflow im passenden Format vor.  Neben dem Wissen zur Fototechnik und der Bildgestaltung kommt allerdings nun eine weitere, sehr wichtige, Komponente hinzu - die Bildoptimierung am Computer. Meines Erachtens ist sie, bildunterstützend, mittlerweile fest mit dem Produzieren von Bildern verbunden.

Für mich ist die Entscheidung auf jeden Fall klar: Nur noch digital, wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht - angekommen im Land Digitalien!

 

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Festbrennweite oder Zoom (update)

 

Die fortschreitende, Entwicklung veranlasst mich zur Reformierung des zuvor geschriebenen Artikels.

Spätestens zur Einführung der Digitaltechnik war es nötig seine Objektivpalette zu überprüfen. Wie ich in einem älteren Artikel geschrieben habe, war in früheren Zeiten die Entscheidung klar: Die Festbrennweite ist dem Zoom überlegen! Dies kann man nicht mehr so ohne weiteres auf die heutige Zeit übertragen. Zunächst einmal können Linsen, welche an einem analogen Gehäuse gute Ergebnisse geliefert haben, durchaus an einer Digital-SLR versagen. Hierzu zählen mitunter auch Festbrennweiten. So habe ich das analog hervorragende Nikkor 2,8 180mm gegen ein 2,8 70-200VR ausgetauscht. Interessanterweise liefert das Zoom an einer D2X bessere Ergebnisse. Der Grund ist für mich die bessere Objektivrechnung und der Fortschritt allgemein im Objektivbau. Sicherlich könnte Nikon auch ein neues 180er bringen, durch die Verwendung neuer Technologien ist das aber kaum nötig. Das Zoom ist hervorragend und über jeden Zweifel erhaben. Dennoch haben Zoomobjektive nach wie vor ihre Grenzen. Beim Konvertereinsatz schneiden die von mir getesteten Zooms schlechter ab als Festbrennweiten. Aus diesem Grund verlängere ich meist nur Festbrennweiten mit einem Konverter. Ab 300mm verwende ich immer noch ausschließlich Festbrennweiten, den Brennweitenbereich von 12-200 mm decke ich mit 3 Zoomobjektiven ab. Allerdings hat Nikon ja nun auch ein hervorragendes 200-400 im Programm. Mal sehen, vielleicht muss ich ja einmal ein drittes Updates dieses Gedankensplitters verfassen. 

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Telekonvertereinsatz

 

Der Einsatz eines Telekonverters kann eine gute Möglichkeit sein, die vorhandenen Brennweiten zu verlängern. Bei dieser Überlegung sind allerdings einige Dinge zu beachten.

Ideal ist der Konvertereinsatz bei Verwendung von Optiken die eine hohe Anfangsöffnung, sprich eine hohe Lichtstärke aufweisen. Man muß zu diesem Thema nämlich wissen, daß zum Beispiel ein 2-fach Konverter die Brennweite nicht nur verdoppelt, sondern die Lichtstärke auch um 2 Blendenstufen reduziert. Die Folge sind ein dunkleres Sucherbild und ein langsamerer oder auch nicht mehr funktionierender Autofokus. Somit eignen sich Optiken mit einer Anfangsblende von 2,8 meist recht gut für einen Konverter. Wir machen zum Beispiel aus einem 2,8 300mm ein 5,6 600mm, also eine Optik die immer noch als lichtstark gelten darf. Würden wir zum Beispiel ein 5,6 300mm mit einem 2-fach Konverter kombinieren, würde eine völlig inakzeptable Lichtstärke von 11,0 herauskommen. Inakzeptabel deshalb, weil die Verschlusszeiten durch die kleine Blende in einen sehr langen Bereich rutschen würden und weil auch die Fokussierung, ganz zu schweigen vom AF, schwierig bis unmöglich sein wird. Außerdem wird ein Abblenden fast unmöglich, da die Verschlusszeit noch weiter ansteigt. Dies ist aber gerade beim Einsatz eines Konverters von Vorteil um die Abbildungsqualität ein wenig zu steigern.

Der zweite wichtige Aspekt ist die Tatsache, daß sich nicht nur die Brennweite beim Konvertereinsatz verändert, sondern auch die Abbildungsfehler der Grundoptik zunehmen. Hier kommen wir wieder zu den lichtstarken Modellen. Sie haben meist auch die besseren Abbildungsleistungen und sind somit für einen Konvertereinsatz besonders geeignet. Übrigens eignen sich auch hochwertige und lichtstarke Telezooms meist gut zum Verlängern der Bennweite.

Abschließend soll noch gesagt werden, daß zumeist die originalen Telekonverter auch die besten Leistungen bringen. Wer also schon ein hochwertiges und teures Objektiv besitzt, sollte auch nicht am Konverter sparen.

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Technische Errungenschaft "VR" oder IS" Bildstabilisatabilisatoren

 

Die Fotofirmen beliefern uns mit einer Menge technischer Neuerungen die das Fotografieren leichter, schneller und besser machen sollen. Nicht immer halten die Versprechungen, vieles muss sicherlich nicht sein. Die Einführung von "VR" (Vibration reduction) durch Nikon, bzw. "IS" (Image stabilisator) durch Canon hat jedoch eine kleine Revolution mit sich gebracht. Die 3 Blendenstufen mögliche Verschlußzeitenverkürzung sind als durchaus realistisch zu bezeichnen. Und gerade im Telebereich spielt eine stabilisierte Optik natürlich voll ihre Stärken aus. Der vielfach angeführte Nachteil einer - bedingt durch das VR (IS) Glied - schlechteren Schärfeleistung kann ich nicht bestätigen. Zumindest das Nikkor AF-S 2,8 70-200 VR zeichnet sehr scharf.

Die unten stehenden Aufnahmen zeigen eine Aufnahme mit Stabilisator und eine ohne. Man beachte hier auch die Brennweite von 200mm bei einer Belichtungszeit von 1/40 sec. freihand.

Wer allerdings glaubt, fortan nur noch knackscharfe Bilder zu produzieren irrt. Die Bewegungsunschärfe, erzeugt durch das Motiv, kann auch der VR (IS) nicht eleminieren.

Optik: AF-S 2,8 70-200mm VR

1/40 sec., f 2,8, bei 200mm Brennweite

VR ausgeschaltet

Freihand

 

Optik: AF-S 2,8 70-200mm VR

1/40 sec., f 2,8, bei 200mm Brennweite

VR eingeschaltet

Freihand

 

   

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Große Abbildungsmaßstäbe

 

Durch den Einsatz eines Weitwinkelobjektivs in Retrostellung, also mit der Frontlinse zur Kamera, kann man auf leichter Weise große Abbildungsmaßstäbe erreichen. So ermöglicht ein 24mm Weitwinkel, mit dem BR-2 an einen Body angesetzt, eine 2,5-fache Vergrößerung. 

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Die D2H in der Naturfotografie

 

Meine anfängliche Skepsis gegenüber der D2H, bzw. der Digitalfotografie allgemein in der Naturfotografie, wurde vor meiner Kaufentscheidung von mehreren Naturfotografen entkräftet, was ich nun auch aus eigener Erfahrung (bisher ca. 2500 Auslösungen in 2 Monaten) bestätigen kann. Aber der Reihe nach:

Die grundsätzliche Frage, ob digital oder analog lässt sich sicherlich nicht allgemein gültig beantworten. Im wesentlichen hängt die Antwort von der späteren Verwendung der Bilder ab. Für den, der die Projektion liebt, ist sicherlich das Dia nach wie vor die bessere Wahl. Für die Verwendung mit dem Computer (Internet, Ebv) ist sicherlich der Chip besser geeignet. Für mich spielen auch die Filmkosten eine nicht unerhebliche Rolle. In der Analogzeit war ich doch manchmal gehemmt den Auslöser durchzudrücken und in wenigen Sekunden einen Film durchzuziehen. Wenn ich mit meinem Digital fotografierenden Kollegen losgegangen bin, hat dieser mehrere 100 Auslösungen gemacht, während ich „nur“ 2 Filme durchzog. Aber Vögel im Flug oder wibbelige Schwanzmeisen an der Futterstelle sind nun mal nicht so einfach perfekt auf den Film (oder Chip) zu bannen. Für meine Meisenaufnahmen zum Beispiel habe ich mehrere 100mal belichtet – bei Digital kein Thema.

 

Aber nun zur D2H:

Allgemeines

Ihre Brennweitenverlängerung (richtig gesagt Ausschnittvergrößerung) ist für die Tierfotografie sehr praktisch. Aus meinem 2,8 300mm wird nun ein 2,8 450mm oder mit TC-14E ein Hervorragendes 4,0 630mm. Mit dem TC-20E erhalte ich ein immer noch sehr gutes 5,6 900mm (jeweils equivalent Kleinbild). Das heißt für mich, daß ich die, zu F5-Zeiten geplante Anschaffung eines AF-S 4,0 500mm erst einmal verschoben habe. Die ISO 200 sind in hervorragender Qualität, fast ohne Rauschen, nutzbar. Einen guten Diafilm mit ISO 200 kenne ich nicht, allenfalls den Provia 400, der kostet aber pro Stück über 10 Euro – ohne Entwicklung.

Ich betreibe die D2H ausschließlich im RAW-Modus. Dieser hat signifikante Vorteile gegenüber allen anderen Modi. Farbtemperatur, Kontraste, Farben können - und das ist wesentlich - ohne Qualitätseinbußen angepasst werden. Meist belichte ich ein wenig knapper, was sich gerade bei der Aufnahme mit langen Brennweiten positiv bemerkbar macht. Durch den RAW-Import in die Bildbearbeitung lässt sich das problemlos ausgleichen, mit einem Dia nur in kleinstem Rahmen möglich.

 

Auflösung/Bildsensor

Die Auflösung von 4,1 MP könnte ein wenig größer sein, zumindest dann, wenn man Ausschnittvergrößerungen in großen Formaten printen will. Das setzt dann aber auch eine wirklich hochklassige Optik und auch sonst einwandfreie Aufnahmeparameter voraus, sprich die Schärfe muss dann wirklich perfekt sein. Durch Interpolation ist einiges möglich, hier bieten sich Tools wie S-pline oder natürlich Photoshop an. Ausschnitte von ca. 2/3 Din A4-Format habe ich zu A4 hochinterpoliert, die Prints sind hervorragend. Nachteile könnten sich bei Bildagenturen ergeben, da einige mindestens 30 MB TIF`s verlangen. Bildwünsche habe ich aber auch schon durch Interpolation auf 30 MB TIF befriedigt, wie gesagt ist hier aber eine perfekte Grundschärfe Bedingung um zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen. Hierzu ist der in der D2H verwendete Bildsensor hervorragend in der Lage, da gibt es keinen Zweifel. Bis ISO 400 einschließlich, also ISO 200, 250, 320 und 400 wird er meinen hohen Ansprüchen gerecht. Das bei ISO 400 beginnende Rauschen kann bei monochromen Flächen leicht mit dem Photoshop-Zauberstab selektiert und selektiv weichgezeichnet werden, bei Flächen mit starker Struktur fällt Rauschen ohnehin nicht so schnell auf. Spätestens bei ISO800 aber wird das Rauschen nicht mehr tolerierbar, schon gar nicht für ein Naturfoto welches später auf A4 ausbelichtet werden soll. Ein Manko, welches kein wirkliches für mich ist, da mir ISO 200-400 fast immer ausreicht. Da könnte man als Naturfotograf schon eher ISO 100 oder 50 gebrauchen, vor allem wenn ich an die Darstellung von fließendem Wasser denke.

Spiegelvorauslösung

Ein großer Fortschritt ist auch die neue Spiegelvorauslösung, die erste von Nikon die man wirklich gebrauchen kann. Endlich kann man nämlich auch in dem von mir bevorzugten A-Modus (Zeitautomatik) mit Spiegelvorauslösung fotografieren. Auch der fummelige Hebel der F5 ist verschwunden. Einfach Kabelauslöser anschließen, einmal drücken = Spiegel hochklappen, zweites mal drücken = auslösen. So muss es sein, so ist es praxisgerecht.

 

Akku

Der Akku verdient höchstes Lob, sowohl kapazitätsmäßig als auch von der, endlich linearen und brauchbaren, Akkuanzeige her.

 

Autofokus

Der AF ist perfekt, der Zuwachs auf 11 Felder ja schon überfällig und gerade bei Vögeln im Flug gut einzusetzen. Ich nutze seine hohe Geschwindigkeit, gerade bei Tieraufnahmen, sehr oft. Auch nicht AF-S-Optiken laufen zur AF-Hochform auf, insgesamt empfinde ich die AF-Geschwindigkeit ähnlich schnell wie die in der F5, kombiniert mit den Verbesserungen aus der F100 (z.B. Messfeldarretierung, rote Messfeldmarkierung).

 

Kompatiblität

Toll ist auch die Funktion die alten AI-Optiken „vollwertig“ einzusetzen. Die D2 erlaubt die Eingabe der Lichtstärke und Brennweite. So werden viele Funktionen, die sonst nur bei CPU-Optiken möglich sind, nutzbar (z.B. Matrixmessung). Mit der D100 hat Nikon diese Kompatiblität längst aufgegeben. Optiken ohne CPU sind hier nur mit einem externen Belichtungsmesser nutzbar.

 

Belichtungsmessung

Das Belichtungsmeßsystem ist wie bei der F5/100 gewohnt sicher. Mit dem SB-800 Speedlight kann man das auch vom Blitzsystem sagen. Ich verwende diese Kombination oft um Kontraste aufzuhellen und einen Lichtpunkt ins Auge zu setzen. Praxisgerecht ist auch, dass die neue i-TTL Steuerung nun auch die Kurzzeitsynchronisation bis 1/8000 sec. im TTL.Modus zulässt. Eine Funktion, die ich in der Naturfotografie häufig einsetze.

 

Sucher, Display, Gehäuse, Geschwindigkeit

Der Verzicht auf das Wechselsuchersystem ist für mich keine Einschränkung. Ich habe dies in der Naturfotografie nie gebraucht. Für mich reicht der DR-3 Winkelsucher, der sich, wie bei der F5 anschließen lässt. Hier haben die Nikon-Techniker wieder einmal ein Detail verbessert: Das Okularglas kann man an der D2H nicht mehr verlieren, da man zu seinem Entfernen erst den Okularverschlusshebel umlegen muss, so gelangt auch kein Schmutz in die Kamera. Das Sucherbild ist groß, hell und klar. Es ist bestens für die Naturfotografie geeignet, vor allen wenn es um die Beurteilung der Schärfe z.B. bei Makroaufnahmen geht (manuelle Fokussierung).

Das Display ist brauchbar, wenn auch nicht eine Offenbarung. Eine grobe Einschätzung der Schärfe und der Belichtung kann man aber, nicht zuletzt wegen der Zoomfunktion, vornehmen. Die Anzeige der überstrahlten Lichter kann nur als Anhaltspunkt gelten, Belichtungsreihen sind auch weiterhin ratsam.

Das Gehäuse ist so, wie man es sich von einer Profi-SLR wünscht und steht der F5 in nichts nach.

Die Geschwindigkeit in Form von Einsatzbereitschaft nach dem Einschalten, Auslöseverzögerung und Serienbildgeschwindigkeit entspricht subjektiv der F5, die Dunkelphase bei Serienbildern wurde der F5 gegenüber sogar verkürzt. Dies wurde durch die Modifikation des F5–Verschlusses möglich.

Wo viel Licht ist, ist bekanntlich aber auch Schatten:

Langzeitbelichtungen von beispielsweise mehreren Minuten oder gar Stunden sind auch mit der D2H nicht möglich. Das heißt möglich schon, aber das Bild wird ab ca. 300 sec. Belichtungszeit derart rauschig und weich, so daß es nicht mehr zu gebrauchen ist. Daran ändert auch die Rauschunterdrückung nichts. Hier muss man immer noch zum Film greifen.

Die Entnahme der Speicherkarte ist wohl nur für zarte und kleine japanische Hände vorgesehen. Mich stellt diese Prozedur vor ein ernsthaftes Problem.

Zusammenfassend kann ich sagen, daß sich die D2H für die von mir betriebene Naturfotografie bestens eignet, der einzige Wunsch ist der nach 2 oder 3 MP mehr, als Reserve für Ausschnitte. Das Rauschen bei hohen ISO-Zahlen spielt in der Naturfotografie nur eine untergeordnete Rolle und ist bei Bedarf durch eine Bildbearbeitung leicht zu kompensieren. Wenn ich ein mit der F5 belichtetes Dia scanne und mit einem gleichen Digital aufgenommenen vergleiche, so erscheint mir das Digitale Bild „sauberer“ zu sein. An die Leuchtkraft eines Velvia Dias, großflächig projiziert, kommt natürlich weder die Bildschirmdarstellung, noch das Papierbild heran. Und damit sind wir wieder bei meinen einleitenden Worten: Wie möchte man denn seine Bilder verwenden?

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Filmauswahl

 

Die simpelste Frage bei der Filmwahl ist wohl die Frage, ob von den Aufnahmen später vorwiegend eine Projektion entstehen soll, oder ob ein Papierbild die erste Wahl ist. Und selbst wenn ein Umkehrfilm (Dia) im Kameragehäuse ist, können hiervon in den meisten Fällen noch sehr gute Papierprints gemacht werden. Bei der Beantwortung der Frage ob Dia oder Negativ, werden die meisten Fotografen also nicht viel Schwierigkeiten haben.
Wenn man zu optimalen Ergebnissen kommen möchte, sind weitergehende Überlegungen meist unerlässlich. So benutze ich zum Beispiel bei Makroaufnahmen von Pflanzen und Kleintieren am liebsten den Fuji Velvia, der mich immer wieder wegen seiner (übertriebenen) Farbwiedergabe und seiner hervorragenden Schärfe begeistert. Da ich im Makrobereich meist mit einem Ringblitz arbeite, stört die niedrige Empfindlichkeit (50 ASA) nicht weiter. Für Personenaufnahmen wiederum eignet er sich wegen der oben beschriebenen Farbwiedergabe nicht gut. Hier bevorzuge ich den Fuji Sensia (2). Er ist in der Farbwiedergabe noch als neutral zu betrachten. Als 100 ASA ist er auch noch sehr feinkörnig. Höher empfindliches Filmmaterial ist hingegen nötig, wenn wenig Dauerlicht zur Verfügung steht und sich der Einsatz eines Blitzgerätes verbietet, gerade beim Umgang mit langen Teleobjektiven die nach kurzen Verschlusszeiten verlangen. Bei geblitzten Aufnahmen bei wenig Licht kann mit hochempfindlichen Filmen zum Beispiel die noch zur Verfügung stehende Umgebungshelligkeit mit in die Bildgestaltung einfließen, gleichzeitig bleiben die Verschlusszeiten kurz. Hochempfindliche Filme fallen aber gerade im Diabereich durch ihr gröberes Korn auf, was aber auch zur Gestaltung eingesetzt werden kann.

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Stativ oder nicht

 

Viele Hobbyfotografen benutzen beim Fotografieren kein Stativ. Es wird vielfach als schlichtweg störend empfunden ein solches mitzuführen. Außerdem braucht man doch "bei dem bisschen was ich fotografiere" kein Stativ!
Nun, in manchen Fällen wird das auch stimmen. Eine Vielzahl von Aufnahmen jedoch kann durch seinen Einsatz erheblich verbessert werden. Das gilt insbesondere bei der Verwendung langer Brennweiten mit geringen Lichtstärken. Um aus der Hand zu fotografieren, sollte man mindestens eine Verschlußzeit der Brennweite entsprechend als hundertste Sekunde einstellen. Also bei 300 mm beispielsweise 1/300 Sekunde, besser kürzer. Wenn nun das verwendete Objektiv bei Brennweite 300 mm gerade noch Lichtstärke 1:6,3 aufweist, wird dies in den meisten Fällen unmöglich sein. Hier kann das Stativ einspringen, die Kamera am besten mit einem Kabelauslöser bestückt. Aber auch bei Weitwinkelaufnahmen leistet das Stativ gute Dienste. Hier besteht zwar bei abnehmender Brennweite kaum noch die Gefahr des Verwackelns, jedoch ist die Ausrichtung der Kamera, gerade im Superweitwinkelbereich gar nicht so einfach. Auch hier hilft das Stativ. Ich persönlich benutze es, wann immer es möglich ist.

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Festbrennweite oder Zoom

 

Mit den heute überwiegend benutzten Zoom- oder auch Varioobjektiven ist das Fotografieren bequemer geworden. Ein Wechsel der Optik ist bei manchen Fotografen scheinbar überflüssig geworden. Man braucht gar nicht mehr umherzulaufen, nur ein kurzer Dreh am Brennweitenring und schon ist der gewünschte Bildausschnitt im Sucher, zumindest suggeriert uns das die Werbung. Da mag mancher sagen: Warum werden denn Festbrennweiten überhaupt noch produziert? Nun, mit den Vorteilen hat man sich auch eine Menge Nachteile eingehandelt. Als erstes möchte ich hier die Lichtstärke anführen. Ein Zoom von  28-70 mm Brennweite ist bereits mit der Lichtstärke 1:2,8 sehr lichtstark. Ein festbrennweitiges Normalobjektiv mit 50 mm Brennweite wird mit der Anfangsöffnung  1:1,8 als Standard angeboten. Ebenfalls ist es mit 1:1,4 oder auch 1:1,2 zu haben. Diese wesentlich höhere Lichtstärke erweitert die fotografischen Einsatzgebiete natürlich enorm. Zwar sind auch höherempfindliche Filme heute recht feinkörnig und farbintensiv, aber das bleibt immer ein Kompromiss insbesondere im Diabereich 100 ASA immer noch als Standard gelten, auch wenn Fuji mit dem Provia 400F einen hervorragenden, hochempfindlichen Diafilm vorgestellt hat. 
Auch wenn die optische Qualität der Zooms sich in den letzten Jahren verbessert hat, so gibt es doch wohl kein Varioobjektiv welches in allen Brennweitenbereichen gleich gut ist. Dies gilt vor allem für Superzooms wie z.B.  ein 28-200. Die Streulichtempfindlichkeit ist bei Zooms größer als bei Festbrennweiten, insbesondere im Telebereich. Grund hierfür sind die blütenförmigen Gegenlichtblenden, die wenn sie bei 28 mm keine Vignettierung hervorrufen sollen, bei 200 mm kaum noch Wirkung zeigen.
Mit Varios vermeidet man es auch manchmal wegen der flexiblen Brennweite eine Standortänderung vorzunehmen und so eine andere Perspektive zu erhalten.
Ich für meinen Fall benutze nur noch festbrennweitige Objektive. Hier ist die Qualität der Bilder immer noch am besten, vor allem bei Spezialanforderungen wie zum Beispiel die Makrofotografie. Und wenn man sich die Ausrüstung für das entsprechende Vorhaben dementsprechend zusammenstellt und nur die benötigten Brennweiten mitnimmt, dann ist auch die Fototasche nicht zu schwer.

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Anspruchsvolle Knipser

 

Ebenso gaukeln uns die Kamerahersteller vor, dass es noch nie so einfach war, ein gutes Bild zu machen. Nur draufdrücken und fertig ist das perfekte Bild. Allenfalls anspruchsvolle Knipser werden so ihre Bilder machen. Erst der bewußte Einsatz von Blende, Zeit, Licht, Standort und so weiter lässt ein anspruchsvolles Bild entstehen. Nicht die Kamera komponiert das Bild, sondern der Fotograf. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat ein, welches ich auf der Homepage des bekannten Profifotografen Fritz Pölking (http://www.poelking.com) gelesen habe:

"Kein Fotoanfänger glaubt, daß er Wimbledon gewinnen kann, nur weil man ihm
einen erstklassigen Tennisschläger gibt.
Kein Fotoanfänger glaubt, daß er einen Grand Prix gewinnen kann, nur weil man
ihn in einen erstklassigen Rennwagen setzt.
Kein Fotoanfänger glaubt, daß er ein Konzert geben kann, nur weil man ihn an
einen wundervollen Flügel setzt.
Kein Fotoanfänger glaubt, daß er eine großartige Skulptur schaffen kann, nur
weil man ihm einen goldenen Meißel gibt.
Kein Fotoanfänger glaubt, daß er einen Roman wie Ernest Hemingway schreiben
kann, nur weil man ihm eine elektrische Schreibmaschine gibt.
Aber (fast) jeder Fotoanfänger glaubt, daß er großartige Fotos machen kann,
wenn man ihm nur eine Nikon F5 oder eine Canon EOS-1 geben würde."

Mit freundlicher Genehmigung von Fritz Pölking


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Diafotografie

 

Ich gebe jedoch nach wie vor der analogen Diafotografie den Vorzug. Die Digitaltechnik ist im Bereich der Fotografie meines Erachtens nur eine, zugegebenermaßen wichtige, Ergänzung. So möchte ich zum Beispiel keinesfalls auf die leuchtenden Farben des Fuji Velvia in einer Diashow verzichten. Durch die Anschaffung eines Filmscanners (Nikon LS - 30) habe ich nun beides. Allerdings erlaube ich digitales Nachbearbeiten nur zur Bildunterstützung.  Ich glaube auch, daß man mit der analogen Fotografie bewusster auf jegliche Art der Bildtechnik achtet. Jeder Druck auf den Auslöser kostet Geld. Der Digitalfotograf drückt drauf, schaut sich sofort das Bild an und wiederholt die Aufnahme gegebenenfalls. Da man aber als Analogfotograf das Ergebnis frühestens in einer Stunde, oder wenn der Film nicht voll ist auch erst in einigen Tagen zu Gesicht bekommt, sind gute fototechnische Kenntnisse von entscheidender Bedeutung in der anspruchsvollen Fotografie. Andernfalls wird man höchstens mal einen Glückstreffer landen und die schöne Situation ist wahrscheinlich verloren.

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Digital

 

Die in den letzten Jahren immer populärer gewordene Digitaltechnik hat die Fotografie revolutioniert. Gerade in Verbindung mit dem Computer hat diese Technik Vorteile. Auch die Qualität ist durch die Einführung digitaler Spiegelreflexkameras auf hohem Niveau angelangt. Die Übertragung der Bilder durch das Internet ist gerade für Pressefotografen von großem Vorteil. Gerade erst geschossen, sind die Bilder schon Minuten später in der Redaktion.

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Copyright Dirk Vorbusch

Technische Umsetzung Volker Kirchberg

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